• +++ 14.03.2019: --- LTTV Lübbecke 2019 --- +++
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Geschichte

Ein Blick zurück … von Karl-Friedrich WerneburG

Um das Jahr Null des Tischtennissportes in Lübbecke zu finden, muss man bis in die Nachkriegszeit des Jahres 1945 zurückgehen.Die um ihre Jugend betrogenen Kriegsteilnehmer kehrten nach und nach aus der Gefangenschaft zurück zu ihren Familien, in eine Heimat, die sich für alle dramatisch verändert hatte. Es gab kaum etwas zu knabbern und zu beißen, und an Arbeit war für viele auch noch nicht zu denken. Hier in Lübbecke war der Krieg noch verhältnismäßig glimpflich ausgegangen. Es gab kaum Schäden durch Luftangriffe und Kampfhandlungen aus den letzten Tagen des Krieges, der im Mai 1945 gottlob zu Ende gegangen war.Langsam begann sich das Leben wieder zu normalisieren. Betroffen war die Stadt Lübbecke und ein großer Teil der Einwohner jedoch von dem Umstand, dass die damalige britische Besatzungsmacht für die Unterbringung und Einrichtung der Verwaltung für die britische Zone in Deutschland fast 1/3 des damaligen Stadtgebietes beschlagnahmt und mit Stacheldraht eingezäunt hatte. Da auch noch viele "Evakuierte" des Luftkrieges in Lübbecke untergebracht waren, hatte man z.T. katastrophale Wohnverhältnisse. Für die Kinder begann die Schule erst wieder nach fast einem halben Jahr im Herbst 1945. Es gab noch eine abendliche Ausgangssperre ab 22.00 bis um 6.00 Uhr, die das öffentliche Leben nachhaltig behinderte.Das war die Situation, als Mitglieder des LTC (Lübbecker Tennis-Club) die Möglichkeiten überdachten, einen Neubeginn des Vereinslebens und auch die Wiederaufnahme des Sportbetriebes in Angriff zu nehmen. Da die vereinseigenen Tennisplätze an der Wartturmstraße ebenfalls von den Engländern beschlagnahmt waren, begann man im Hinterzimmer der Gaststätte"Ratsschänke" am Markt, zweimal in der Woche auf einem großen verlängerten Esstisch Tischtennis zu spielen. Das war natürlich sehr beengt und so wurde das Lokal gewechselt. Man traf sich dann auf "Horsts Höhe" in der Gaststätte Sölter. Damit verbunden war natürlich der Hin- und Rückweg zu Fuß. Ein Auto hatte ja niemand.So erging es in ähnlicher Form auch den anderen Sportvereinen der Stadt Lübbecke. Für den Sport nutzbare Turnhallen standen nicht zur Verfügung.Trotz dieser Umstände kam aber bald ein geregelter Spielbetrieb in Gang und auch beim FC Lübbecke etablierte sich eine Tischtennis-Abteilung, die ihren Spielbetrieb im Saal der Gaststätte“Zum Amtsgericht” (heute Pizzeria da Silvio) aufnahm. Der LTC war inzwischen von “Horsts Höhe” in die Gaststätte “Altdeutsche Bierstube” an der Lange Straße (heute Ceka) umgezogen. Dort hatte ich im Januar 1947 mit einigen Freunden das erste Mal einen Tischtennisschläger in der Hand. In jeder freien Minute wurde nun auch zu Hause auf einer “Behelfsplatte” gespielt.

Sportmaterial war natürlich Mangelware. Für die Beschaffung von Bällen musste in “Zigarren-Währung” bezahlt werden. Da die Qualität der Bälle aber mit dem heutigen Standard nicht zuvergleichen war, wurden sie anschließend gesammelt und mit Aceton wieder geflickt. So wurde u.a. mit der Jugendmannschaft des LTC an den Meisterschaftsspielen des Kreises Lübbecke 1947 teilgenommen sowie auch an den erstmals 1949 nach dem Kriege durchgeführten Kreiseinzelmeisterschaften, die in Rahden stattfanden. Leider ließ das Interesse am TT-Sport Anfang der 50er Jahre im gesamten Kreisgebiet stark nach.Es spielten nur noch die Vereine Rahden, Tengern und Lübbecke. So wurden auch die Kreis-Mannschaftsmeisterschaften nicht zu Ende geführt. Die Mannschaft nahm außer Konkurrenz an den Meisterschaften des Kreises Herford teil.Als die Tennisplätze des LTC im Jahre 1950 nach der Beschlagnahme wieder zur Verfügung standen, war die Existenz der Tischtennis-Jugend-Mannschaft gefährdet, weil der finanzielle Aufwand durch die Anmietung eines Spiellokales zu groß war. Zu dieser Zeit wurden die Spiele im Saal der Gastwirtschaft Hein, Lübbecke, Osnabrücker Straße, ausgetragen.Die Tischtennisspieler des FC Lübbecke im Saale der Gaststätte “Zum Amtsgericht” hatten ähnliche Probleme. So entstand dann der Plan, einen eigenen, selbstständigen Tischtennisverein zugründen. Dieses wurde vom damaligen Schriftführer des LTC, Herrn Hellmut Werneburg (Bruder meines Vaters) und auch vom Tennisobmann Gerhard Müller (Bruder meiner Mutter) tatkräftig unterstützt. Sie erreichten auf einer außerordentlichen Mitglieder-Versammlung des LTC, dass dem in Gründung befindlichen TTV Lübbecke die vorhandenen Tischtennis-Platten und alles Material kostenlos überlassen wurden. Außerdem erhielt der junge Verein noch eine finanzielle Starthilfe. So wurde dann der TTV Lübbecke im April 1959 in Anwesenheit von etwa 15–20 aktiven Spielern des TuS und der TT-Abteilung des LTC aus der Taufe gehoben und in das Vereinsregister eingetragen.Der erste gewählte Vorstand bestand aus folgenden Mitgliedern:1. Vorsitzender: Karl-Friedrich Werneburg Schriftführer und stellv. Vorsitzender: Rolf Hanke Kassenwart: Wilfried Detering Sportwart: Horst Mattern Jugend- und Sozialwart: Heinz Vieker.

Dem gewählten Vorstand sowie allen Mitgliedern des neuen Vereins war die Fortführung der sportlichen Aktivitäten natürlich die Hauptsache. Da immer noch ab 19.00 Uhr im Saal der Gastwirtschaft Hein gespielt wurde, war von Nachwuchs im Schülerbereich natürlich nichts zusehen, da viele Eltern nicht bereit waren, ihre Kinder abends in eine Gastwirtschaft zum Sport zuschicken.Ein besonderes Anliegen war es dem Verein auch schon in der Vergangenheit, Turniere für auswärtige Vereine und Teilnehmer über Kreis- und Bezirksgrenzen hinaus, in Lübbecke auszurichten. So fanden die 1. Stadtmeisterschaften der Stadt Lübbecke am 1. August 1954 im alten Schützenhaus an 11 Tischen statt. Diese wurden im Doppel-KO-System ausgetragen. Mehr als 100 Teilnehmer aus dem Kreis Lübbecke kämpften über 12 Stunden um die Titel in 8 Klassen.

Die Sieger und Platzierten der 1. Lübbecker Stadtmeisterschaften 1954:

Herren-A-Klasse

Einzel: 

1. Dieter Ovenhausen, Lübbecker Tennisclub (LTC)

2. Jürgen Ovenhausen, (LTC)

3. Herbert Schnier, Rahdener Tisch-Tennis-Club 1948 (RTTC)

Doppel:

1. Dieter Ovenhausen, (LTC) / Gerhard Traemann, (RTTC)

2. Jürgen Ovenhausen, (LTC) / Kurt Hamburger, (ATSV Espelkamp)

Damen-A-Klasse

Einzel:

1. Gerda Schwettmann, (RTTC)

2. Christel Lehmacher, (RTTC)

3. Anne Wiegmann, (RTTC)

Doppel:

1. Gerda Schwettmann / Christel Lehmacher, (RTTC)

2. Helga Möller / Christa Büchner, (LTC)

Herren-B-Klasse

Einzel:

1. Harald Horn, (TuS Haldem)

2. Eckhardt Husemeyer, (LTC)

3. Werner Krüger, (TuS Nettelstedt)

Jugend, männl.

Einzel:

1. Kurt Schneider, (RTTC)

2. W. Rokus, (TuS Haldem)

3. Dieter Lücking, (SV Hüllhorst)

Jugend, männl.

Doppel:

1. Tempelmeier / Küppers, (TuS Nettelstedt)

2. Nierste / Lücking, (SV Hüllhorst)

Jugend, weibl.

Einzel:

1. Helga Möller, (LTC)

2. Gerda Wiegmann, (RTTC)

3. Christel Siekmann, (Post Lübbecke)





Karl-Friedrich Werneburg wurde am 02.11.2008 vom Stadtsportverband für sein Lebenswerk –Siehe Foto und Urkunde - ausgezeichnet. Er war maßgeblich an der Gründung unseres Vereins beteiligt, übernahm die Position des 1. Vorsitzenden und blieb 30 Jahre im Amt. Anschließend wurde er zum Ehrenvorsitzenden gewählt.Noch heute ist er dem Verein eng verbunden und unterstützt den Vorstand bei seiner Arbeit.




Die weitere Entwicklung 

Mannschaften - Erwachsenenbereich ... von Peter Hunke

Obwohl das Spielen im Saal der Gaststätte Hein manche Vorteilte hatte – die Enge des Raumes und die Tiefstrahler machten auswärtigen Spielern zu schaffen, man konnte nach dem Training direkt aus dem Saal in die Gaststätte gehen oder über den Zaun ins Freibad klettern, um sich “zu erfrischen” –war die Weiterentwicklung des Vereins dort nicht möglich.

 Foto: Training im Vereinslokal „Hein“ / Doppel - v.l.: Manfred Reichert und Rolf Schnelle, Günter Hackfort und Wilhelm Römer

Eine effektive Jugendarbeit konnte dort nicht geleistet werden (welche Eltern schicken schon gerne ihre Kinder in den Saal einer Gaststätte, außerdem konnten nur vier Tische aufgestellt werden).Mit dem Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Verbandsliga im Jahr 1967, mit den Spielern Günter Hackfort, Helmut Lampe, Manfred Reichert, Wilhelm Römer(+), Rolf Schnelle, Klaus Vogelpohl und Peter Hunke, war der Anstoß gegeben, sich um einen Wechsel in eine Turnhalle zu bemühen.

Dieses war zunächst mit Schwierigkeiten verbunden. Die Turnhallenzeiten waren zu diesem Zeitpunkt alle vergeben. Mit dem Anschluss an den TuS Lübbecke wären dem LTTV sofort Hallenzeiten zur Verfügung gestellt worden.Hier aber legte der 1. Vorsitzende, Karl-Friedrich Werneburg, sofort ein Veto ein. Er plädierte für die Unabhängigkeit des Vereins und behielt im Nachhinein Recht. Auch ohne den Anschluss an den TuS erhielt der Verein durch die Stadt Lübbecke Hallenzeiten in der Turnhalle des Wittekindgymnasiums. Von nun an ging es aufwärts. Da die Geräteräume alle belegt waren, mussten die Tische auf der Empore abgestellt werden.Somit wurden zu jedem Training die Tische hinunter- und später wieder hinauf gehoben. Hierzu waren immer vier kräftige Personen erforderlich, da die neu angeschafften Joola-Tische sehr schwer waren. Dieses nahmen jedoch alle Spieler in Kauf.Dem Aufbau einer guten Jugendarbeit stand nun nichts mehr im Wege.1976 wurde eine größere zweite Halle auf dem Gymnasiumsgelände gebaut.Diese Halle nutzt der LTTV bis zum heutigen Tage. Jetzt konnten auch größere Veranstaltungen –Kreis-Bezirks- und WTTV-Ranglisten – in der Halle durchgeführt werden.

 Foto: Harald Wiese, Ulrich Kohlhaus, Wilhelm Römer,Günter Hackfort, Volker Althoff und Volker Tschee (Meyer) - v.L. / Sept. 1977

Ein Jahr später stieg die 1. Herrenmannschaft mit Harald Wiese, Ulrich Kohlhaus, Wilhelm Römer,Günter Hackfort, Volker Althoff und Volker Tschee (Meyer) in die Oberliga auf.

1980 kam es zur Neugliederung der Spielklassen. Die 1. Mannschaft wurde in die neu geschaffene Oberliga eingereiht.

TTV Lübbecke sicherte sich in letzter Minute den Klassenerhalt durch einen Sieg gegen Datteln 9:6.

 Foto: Michael Walke, Torsten Walke, MarkTunnicliffe, Falk Brese, Wilhelm Römerund Bernd Halstenberg - v.L.  / 3. April 1995.

Über mehrere Jahre konnte die Mannschaft in der Oberliga mitspielen, bis dann 1998 auf Grund von Spielerwechseln die 1. Herrenmannschaft in die Verbandsliga abstieg. Diese Entwicklung setzte sich bis in die Bezirksliga fort. Ursache war u.a. auch, dass Vereine Spielern finanzielle Zugeständnisse machten. Der LTTV lehnt dieses bis zum heutigen Zeitpunkt ab und setzt auf gute Nachwuchsarbeit.

Im Jahre 2009 konnten Günter Hackfort, Peter Hunke, Wolfgang Becker und Otto Deubel die WTTV-Vizemannschaftsmeisterschaft in der Senioren-60-Klasse erringen.

 Foto: Günter Hackfort, Peter Hunke, Wolfgang Becker und Otto Deubel - v.L. / 2009


1974 ging erstmalig eine Damenmannschaft an den Start. Mit Rena Schwab, Gudrun Speckens,Birgit Pfannenschmidt und Heike Kottkamp und den Ersatzspielerinnen Karin Hunke, Sabine Leue, Elisabeth Speckens, Gabi Raabe und Birgit Vogelsberger wurde auf Anhieb die Meisterschaft in der Kreisliga und der Aufstieg in die Bezirksklasse erzielt.

Im Laufe der Zeit verließen mehrere junge Spielerinnen studien- und berufsbedingt den LTTV, sodass mehrere Jahre keine Damenmannschaft an den Start ging.

Erst im Jahre 2000, als Martha Willkeim Alter von 68 Jahren und Inge Ermeling nach Lübbecke wechselten,konnte eine Damenmannschaft in der Bezirksklasse gemeldet werden. Maren Bielefeldt, Beate Werneburg, Karin Hunke, Monika Krato und Gisela Rohr gehörten zu dieser Mannschaft.

 Foto: Inge Ermeling, Martha Willke,Beate Werneburg, Maren Bielefeldt -v.L. / 2000

Über die Bezirksliga stieg die 1. Damenmannschaft 2005 mit Martha Willke, Janine Pöppelmeier, Miriam Frank und Beate Werneburg erstmalig in die Verbandsliga auf.

 Foto: Beate Werneburg, Martha Willke,Janine Pöppelmeier, Miriam Frank - v.L. / 2005

Zum heutigen Zeitpunkt ist der LTTV im Erwachsenenbereich gut aufgestellt.


Mannschaften – Jugendbereich

Die gute Ausbildung von Jugendlichen war nach dem Wechsel von dem Saalin der Gaststätte „Hein“ in die Turnhalle immer ein Hauptanliegen des Vorstandes des LTTV. Über Jahre leisteten qualifizierte Trainer wie Wilhelm Römer (+2007), Günter Hackfort (+2018), Hans-Dieter Gröting, Bernd Schreve, Inge Ermeling, Gisela Rohr, Wolfgang Becker, Peter Römer, Utz Vortmeier, Kamal Madarschahian, Michael Frank und viele andere gute Nachwuchsarbeit.

So konnten viele junge Talente aus dem Nachwuchsbereich in die Erwachsenenmannschaften wechseln. Hier nur einige auch im Erwachsenenbereich erfolgreiche Spielerinnen und Spieler: Till Lieber, Dietmar Lohrie, Mark Tunnicliffe, Stefan Schaefers, Waldemar König, Björn Hunke, Peter Römer, Markus Seidel, Frank Niemeier, Michael Berner, Alexander Hackfort, Sebastian Häusgen, Tim Brinkhoff und Sven-Patrick Kolwes .Viele Spieler waren auf Kreis-, Bezirks- und WTTV-Ebene erfolgreich. So gewann Till Lieber u.a. die WTTV-C-Schüler-Rangliste. Er entschied sich mit 15 Jahren für Volleyball und spielt heute in Düren in der Volleyball-Bundesliga- und -Nationalmannschaft.2009 kann im Nachwuchsbereich als das sportlich erfolgreichste Jahr seit Bestehen des Vereins bezeichnet werden. Erstmalig spielen eine Mädel- und Jungenmannschaft in der Verbandsliga. Die Mädel stiegen 2007 und die Jungen in diesem Jahr auf.

Tim Brinkhoff und Dennis Klöcker sind heuter stärkste Nachwuchsspieler des Vereins.

 Foto: Deutsche Einzelmeisterschaften - Fejer-Konnerth, Dennis Bäker,Tim Brinkhoff und Timo Boll - v.L. / 2003

Nadine Bollmeier hat einen Tag beim Jugend-Training mitgemacht. Als Dank für die Unterstützung des LTTV bei ihrem Sieg im Doppel, bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2003, in Bielefeld.

 Foto: Nadine Bollmeier beim Training in der Halle des LTTV - v.L. Jasmin Grotefeld, Nadine Bollmeier, TimBrinkhoff und Isabelle Boschan / 2003



Veranstaltungen

Einen speziellen Stellenwert hat für den Verein auch die Ausrichtung von herausragenden Tischtennisturnieren. So fanden in Lübbecke unter anderem statt:

Westdeutsche Einzelmeisterschaften 1982
Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaften 1990   
DTTB-Pokalfinale 1991 zwischen VfB Lübeck und TTC Zugbrücke Grenzau                                                                                                                                                              20. Deutsche-Senioren-Einzelmeisterschaften 1999                                                                                                                                                                                                      52. Westdeutsche Jugendmeisterschaften 2001                                                                                                                                                                                                          25. Deutsche-Senioren-Einzelmeisterschaften 2004                                                                                                                                                                                                      74. Nationale Deutsche-Einzelmeisterschaften 2006                                                                                                                                                                                                  40. Westdeutsche Senioren-Einzelmeisterschaften 2008  

Die Durchführung der 74. Deutschen Einzelmeisterschaften 2006 in der Kampahalle in Minden war der Höhepunkt der organisatorischen Leistungen der Vereine TuS Eintracht Minden und SuS Veltheim unter Federführung des TTV Lübbecke e.V. Der Ehrenpräsident des DTTB und ehemalige Präsident der Deutschen Sporthilfe, Hans-Wilhelm Gäb, sprach dem gesamten Team großes Lob für die hervorragende Organisation und Gestaltung dieser TOP-Veranstaltung aus. 

Bei der Durchführung der 40. WTTV-Sen.-Einzelm. 2008 konnte aus dem “Nähkästchen” der Erfahrungen geschöpft werden. Das von Alexandra Bader erstellte Programmheft hatte es in dieser Form bei einer vorherigen Veranstaltung noch nicht gegeben. Von vielen Seiten wurde für diese gelungene Arbeit großes Lob ausgesprochen. Aber nicht nur organisatorisch wurden Erfolge erzielt.Martha Willke gewann viele Titel und Platzierungen bei Nationalen und Internationalen Meisterschaften in den zurückliegenden Jahren.Große Freude kam bei unseren Mitgliedern im Juni 2006 auf, als Martha Willke in Rio de Janeiro Weltmeisterin im Senioren-Einzel und mit Waltraud Zehne/ASC 46 Göttingen Doppelweltmeisterin wurde. Außerdem wurde sie in diesem Jahr 3-fache Deutsche Meisterin sowie auch Westdeutsche Einzelmeisterin im Einzel und Doppel.Mit ihrem freundlichen Auftreten hat sie im Laufe ihres TT-Lebens viele Freunde in der Heimat und im Ausland gewonnen. 

   

Aber auch ein Akteur war bei Kreis-/Bezirks- und WTTV-Meisterschaftensehr erfolgreich. Wilhelm Römer (+), lange Jahre auch 1. Vorsitzender des Vereins, gewann unzählige Titel bei Kreis- / Bezirks- und WTTV Meisterschaften.Er wurde 1993 Westdeutscher Einzelmeister in der Senioren-50-Klasse.Ein legendäres Spiel fand bei einer WTTV-Meisterschaft statt. Gegen den damaligen Vizeweltmeister Eberhard Schöler gewann er den ersten Satz und führte im 2. Satz mit 6:2. Danach brach er aber ein und hatte keine Chance mehr. Eberhard Schöler wurde Meister und gab im Verlauf des Turniers keinen weiteren Satz ab.Tragisch wurde es im Dezember 2005. Nach dem Ablegen seines Sportabzeichens – 200 m Schwimmen – erlitt er noch im Becken einen Herzinfarkt. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen fiel er ins Koma. Daraus erwachte er nicht mehr und verstarb am 23.10.2007. Wilhelm war bei vielen Menschen auf Grund seines freundlichen Wesens und seines fairen sportlichen Auftretens sehr beliebt. Auch heute, zwei Jahre nach seinem Tod, werden häufig Erinnerungen über gemeinsame Erlebnisse wach. Im Jahr 2008 wurde zum Gedenken an Wilhelm Römer ein Wilhelm-Römer-Gedächtnis-Turnier eingeführt. Dieses Turnier soll jedes Jahr ausgetragen werden und an ihn erinnern.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               


Sehr erfolgreich war auch Günter Hackfort. Als er beruflich nach Mörfelden zog, spielte er in der Serie 1972/1973 beim TTC Mörfelden in der 1. Bundesliga.



Förderung

Im Laufe der Jahre wurde der TTV Lübbecke e.V. immer wieder von vielen Seiten gefördert und unterstützt. Hier sagen wir anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums recht herzlichen Dank und veröffentlichen die Anzeigen unserer Sponsoren einmal kostenlos.


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